Freitag, 8. Juli 2016

Ehrung der Kampagne durch Nav-Dem


Am 29.Mai 2016 wurden wir als Kampagne „Eine Feuerwehr für Rojava“ von Nav-Dem (Demokratisches Gesellschaftszentrum der Kurd*innen in Deutschland e.v., dem über 200 kurdische Vereine angehören) eingeladen.
Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde unsere Kampagne für ihr solidarisches Engagement für Rojava und für den Aufbau der Feuerwehrstrukturen vor Ort geehrt.
Neben der Feuerwehrkampagne wurde auch ein Schulprojekt und das Krankenhausprojekt von ICOR in Kobanê ausgezeichnet.
Auf der Veranstaltung hielten wir eine Dankes Rede, in der wir uns noch einmal bei allen Beteiligten für ihre Solidarität und ihre Spenden bedankten.
Außerdem betonten wir erneut die Notwendigkeit der Errichtung eines Hilfskorridors.
Besondere Anerkennung gilt aber vor allen den Menschen, die vor Ort in Rojava/Syrien gegen denn IS kämpfen und für eine emanzipatorische Gesellschaft unter dem Dach des Demokratischen Konföderalismus eintreten.

Mittwoch, 30. März 2016

1. Transport nach Rojava gestartet

Vor Kurzem ist der Transport aus Berlin gestartet!
Mit dabei die Geräte zur technischen Rettung, wie wir sie bereits vorgestellt hatten. Außerdem notwendiges Material für Operationen wie Infusionsbesteck und- beutel, sowie zusätzlich ein C-Bogen zum Röntgen, nach ausdrücklichem Wunsch aus Rojava.
Es werden zwar noch einige Hürden zu nehmen sein, aber wir arbeiten mit aller Kraft daran, dass die Sachen an ihren Bestimmungsort kommen!
Fotos davon findet ihr in unserer Bildergalarie

Donnerstag, 11. Februar 2016

"Eine Feuerwehr für Rojava": Erste Lieferung steht bevor!


Projekt: Bergungs- und Rettungs-Pick-Ups


Nach Absprache mit den Strukturen vor Ort, wurden jetzt fünf Hydraulik-Werkzeug-Sets gekauft, die für technische Rettung wichtig sind. Mit diesen Scheren-Spreizer-Sets können Menschen aus Autos befreit und Trümmer beseitigt werden. Angetrieben werden diese Werkzeuge mit Generatoren, die ebenfalls von uns mitgeschickt werden. Das Ziel ist es, Pick-Ups mit diesem Equipment und weiterer Rettungsausrüstung auszustatten. Mithilfe der Fahrzeuge können Bergungs- und Rettungseinsätze schnell durchgeführt werden.

Weiteres Material und Werkzeug für die Einsatzwagen, wie bspw. Personenschutzanzüge, Feuerlöscher und Sanitätsmaterial zur ersten Hilfe, werden wir in Kürze anschaffen. Diese Ergänzung befindet sich momentan in Planung. Zusätzlich zu dem Pick-Up-Projekt, das wir in Kooperation mit der Hilfsorganisation "Cadus" durchführen, sind weitere Lieferungen in Arbeit.

Wir möchten an dieser Stelle allen Spender*innen und Unterstützer*innen unseren Dank aussprechen. Eure aufrichtige Solidarität ermöglicht es, die Rettungs- und Bergungsstruktur in Rojava weiter auszubauen, sodass der Wiederaufbau der zerstörten Gebiete praktisch unterstützt wird.

Dienstag, 12. Januar 2016

Interview mit dem russischen Magazin Rabkor

Im Sommer haben deutsche Aktivist*innen eine Spendenkampagne unter dem Namen „Eine Feuerwehr für Rojava“ organisiert. Rojava, das sind mehrere Kantone entlang der türkisch-syrischen Grenze, die von Kurd*innen bewohnt sind. Nach blutigen Kämpfen gegen Jihadisten blieben die kurdischen Städte ohne jegliche lebensnotwendige Infrastruktur, weshalb die Aktiven aus Deutschland beschlossen haben, ihre Solidarität gerade durch praktische Hilfe auszudrücken. Wir haben mit Christian, einem der Organisator*innen des Projekts „Eine Feuerwehr für Rojava“, über die Erfolge der Kampagne, die Probleme und die Motivation der Aktivist*innen gesprochen.

Samstag, 5. Dezember 2015

Die Zeitschrift Ronahi berichtet

Die Kampagne „Eine Feuerwehr für Rojava“ stellt
sich vor

Seit Mitte Juni sammeln wir innerhalb der Kampagne „Eine Feuerwehr für Rojava“ Geld und Feuerwehrausrüstung, um den Aufbau von Feuerwehr- und
Rettungsstrukturen in Rojava zu unterstützen. Nun möchten wir euch einen tieferen Einblick in unsere Arbeit und dem wesentlichen Inhalt dieser Kampagne geben.

 

Dienstag, 3. November 2015

Interview mit der Zeitung "Revista"


 »Fortschrittliche Errungenschaften praktisch unterstützen«

Ein Gespräch mit Christian von der Kampagne „Eine
Feuerwehr für Rojava“ über praktische Solidarität im
selbstverwalteten Norden Syriens und die politische Si-
tuation in der Türkei vor den Neuwahlen.

 

Freitag, 16. Oktober 2015

Eine Feuerwehr für Rojava: die nächste Phase beginnt!

Im Juni diesen Jahres begann die Kampagne „Eine Feuerwehr für Rojava“. Im Rahmen der Kampagne sammeln wir Geld für dringend benötigte Feuerwehr- und Rettungsinfrastruktur in den zumeist von Kurdinnen und Kurden bewohnten Gebieten in Syrien. Denn in Syrien herrscht seit Jahren Krieg, und die Menschen vor Ort, die nicht vor Gewalt und Terror des IS oder den Folgen des Krieges (der inzwischen auch vom türkischen Staat in aller Brutalität geführt wird) geflohen sind, haben Anspruch auf unsere Unterstützung: Alltägliche Dinge wie Wasserversorgung, Brandbekämpfung oder die Bergung von Verschütteten aus zerbombten Häusern sind momentan nur unter größten Schwierigkeiten zu bewältigen. Der Versuch der Menschen in Rojava, sich eine bessere und selbstbestimmte Zukunft vor Ort aufzubauen darf aber nicht am Fehlen grundlegender Infrastruktur scheitern!

Umso mehr freut es uns, dass die Spendenbereitschaft bisher so hoch war!
Neben den vielen direkten Spenden an Çar Dest und über Betterplace.org haben sich zahlreiche Gruppen und Einzelpersonen an der Kampagne beteiligt. Auf dem Fusion Festival haben hunderte FestivalbesucherInnen über SMS gespendet oder sich individuelle Sammelaktionen ausgedacht.
Auch auf der Nation haben viele FestivalbesucherInnen ihre Pfandbons gespendet und so zum Gelingen der Kampagne beigetragen.

Zusätzlich haben verschiedene Gruppen, Bands und Clubs Parties und Veranstaltungen gemacht, um Geld für die Kampagne zu beschaffen: in Potsdam, Celle, Berlin, Hannover, Hamburg und Bremen haben sich Leute Zeit genommen, um gemeinsam dafür zu sammeln, dass die Menschen in Rojava Feuerwehr-Equipment und Hilfe beim Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur erhalten.
Auch Mitglieder von Freiwilligen Feuerwehren aus Deutschland, Spanien und Schweden haben Ausrüstungsgegenstände gespendet oder Ihren Sachverstand angeboten, um die Situation vor Ort zu verbessern.

All diese Aktivitäten haben Früchte getragen, so dass wir inzwischen ausreichend Geld zusammen haben, um in die nächste Phase einzutreten: Gemeinsam mit Gruppen und Einzelpersonen in Deutschland, Schweden und von vor Ort in Rojava, die im Bereich Feuerwehr/Notfallrettung aktiv sind, beginnen wir jetzt damit, nach geeigneten Feuerwehren, zusätzlicher Rettungsausrüstung und nach sinnvollen Transportwegen zu suchen. Außerdem versuchen wir mit den Leuten vor Ort über langfristige Strukturen und gemeinsame Projekte zu sprechen.
Die Kampagne geht weiter, denn je mehr Geld wir haben, desto besser und langfristiger können wir die solidarische Hilfe gestalten. Dennoch an dieser Stelle von uns schon mal ein riesen Dankeschön an alle die mitgemacht haben und die es noch tun, ihr seid super!

Mit solidarischen Grüßen,
Die Kampagne „Eine Feuerwehr für Rojava“